Zeitungsreise: Geschichte Erleben

Epochen

1819–1829

Überblick
Die Dekade von 1819 bis 1829 in Meran und Tirol war einerseits von schweren Naturereignissen, Überschwemmungen und Brandkatastrophen geprägt, andererseits aber auch von bedeutenden Infrastrukturprojekten wie dem Straßenbau und landwirtschaftlichen Innovationen. Das gesellschaftliche Leben zeigte sich durch kaiserliche Besuche, karitative Initiativen und eine starke Bestandsaufnahme von Wirtschaft, Verwaltung und Loyalität. Gleichzeitig widmeten sich zahlreiche Berichte der regionalen Geschichtsforschung, Kultur und Sprachwissenschaft.

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Der Bote für Tirol1819–18294 Schlagwörter

Theaterbericht aus Bozen

Ein satirischer Bericht aus Bozen über die örtliche Theaterbühne, die darstellerischen Eigenheiten der Schauspieler und das dargebotene Repertoire. Neben Stücken von Deinhartstein und Castelli wird auch ein Werk des Schauspielers Rabenalt aufgeführt.

Der Bote für Tirol1819–18294 Schlagwörter

Feier des kaiserlichen Namensfestes und Wohltätigkeitstheater in Bozen

Anlässlich des kaiserlichen Namensfestes fand in Bozen neben einem feierlichen Hochamt eine Benefiz-Theateraufführung statt. Eine Dilettantengesellschaft der angesehensten Familien spielte Kotzebues Drama „Der Taubstumme“ und erspielte 255 Gulden für das im Aufbau befindliche Taubstummen-Institut.

Der Bote für Tirol1819–18294 Schlagwörter

Historische Notizen über Herzog Friedrich IV. und die Familie Vorherr

Der Bericht beleuchtet historische Überlieferungen und Spuren zur Flucht Herzog Friedrichs IV. mit der leeren Tasche durch das Schnals- und Ötztal im Jahr 1416. Im Mittelpunkt stehen die Verdienste der Bauernfamilie Vorherr (Forcher) sowie Relikte und Zeugnisse auf dem Bergbauernhof Fineil und im Umfeld der Kartause Schnals.

Der Bote für Tirol1819–18294 Schlagwörter

Konkurseröffnung über das Vermögen des verstorbenen Martin Kofler in Obermais

Das k. k. Land- und Kriminal-Untersuchungsgericht Meran eröffnet das Konkursverfahren über das Vermögen des verstorbenen Martin Kofler aus Obermais. Gläubiger werden angewiesen, ihre Forderungen bis zum 4. Februar 1828 gerichtlich anzumelden. Eine Tagsatzung zur gütlichen Einigung und Wahl des Gläubigerausschusses ist für den 6. Februar 1828 angesetzt.

Der Bote für Tirol1819–18295 Schlagwörter

Einige Pfarrer auf Tirol (Fortsetzung)

Fortsetzung der historischen Abhandlung über die Pfarrer von Tirol, mit dem Epitaph von Bischof Beatus a Porta in Riffian und der Amtszeit von Fürstbischof Johann Flugi von Aspermont. Dargestellt werden Flugis Übernahme der Pfarre Tirol 1610, die Einweihung der Meraner Kapuzinerkirche sowie das Wirken der Jesuiten.

Der Bote für Tirol1819–18295 Schlagwörter

Zur Geschichte der Pfarrer auf Tirol

Historischer Abriss über die Pfarre Tirol und vier ihrer bedeutenden Pfarrherren des 15. und 16. Jahrhunderts, die zugleich bischöfliche Würden in Chur, Brixen und Trient erlangten. Dargestellt werden die Lebenswege von Ulrich Putsch, Leonhard Wiesmayr, Cristoforo Madruzzo und Beat von Porta sowie ihre kirchenpolitische und lokale Bedeutung für Meran und Umgebung.

Der Bote für Tirol1819–18294 Schlagwörter

Die Straße über den Jaufen (Teil 1)

Ein historischer Rückblick auf die Verhandlungen zur Errichtung einer Straße über den Jaufenpass im Jahr 1682. Angesichts des wirtschaftlichen Niedergangs von Meran bemühte sich Bürgermeister Ferdinand Stickler um ein gemeinsames Vorgehen der umliegenden Gerichte und Gemeinden zur Realisierung des Verkehrswegs.

Der Bote für Tirol1819–18295 Schlagwörter

Die Besitzer des Schlosses Katzenstein (Beschluss)

Der abschließende Teil der historischen Abhandlung über Schloss Katzenstein schildert den Erwerb des Anwesens im Jahr 1774 durch Freiherrn Johann Joseph von Priami und seine Gemahlin Elisabeth von Waid. Neben genealogischen Details und einer Beschreibung des Familienwappens sowie der Grabinschrift wird das wohltätige Wirken des Paares gewürdigt, bevor das Schloss nach deren Tod über Joseph Wenter 1817 in bäuerlichen Besitz überging.