Ein Ochse von seltener Größe in Meran
Bericht über die Schlachtung eines außergewöhnlich großen und schweren Ochsen in Meran. Das Tier stammte aus der Zucht des ehemaligen landschäftlichen Vertreters Johann Spitaler aus Mais.
Vollständige Transkription
Anhang.
Am 3. Juni wurde in Meran ein Ochs von seltener Größe geschlachtet, der noch nicht volle fünf Jahre alt war. Er reichte in der Höhe über jede ordentliche Mannslänge hinauf, und wog nur in den vier Vierteln 12 Zentner 25 Pfund. Fett hatte er, da er wohl immer gut gehalten, doch nie ordentlich gemästet wurde, nicht mehr als 304 Pfund. Desto mehr durchspickt mit Fette war das Fleisch. Die Haut hatte das im Verhältniß mit der Größe geringe Gewicht von 135 Pfunden. — Dieß war das zweite Stück, welches der vormalige landschäftliche Vertreter des Viertels Burggrafenamt Johann Spitaler, Pollinger in Mais, so weit brachte. Schon früher wurde ein Ochs von der nämlichen, dem Anscheine nach nicht sonderbaren Zuchtkuh im verflossenen Jahre, nachdem er ein Jahr lang gemästet war, der Seltenheit wegen in Botzen zur Schau ausgestellt, und dann nach Italien abgeführt.
1829 im Überblick
Im Jahr 1829 prägten kulturelle Berichte über das Theaterwesen in der Region, insbesondere Aufführungen in Bozen wie Eduard Schenks Drama „Belisar“, das öffentliche Leben. Daneben dokumentieren die Aufzeichnungen landwirtschaftliche Ereignisse in Meran, darunter die Zucht eines außergewöhnlich großen Ochsen aus Mais. Diese Ereignisse spiegeln das lokale Geschehen zwischen städtischer Kultur und regionaler Landwirtschaft wider. →
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"Ein Ochse von seltener Größe in Meran." Der Bote für Tirol, 15. Juni 1829. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/47/1/15.06.1829/150572/4. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1829-06-15-ein-ochse-von-seltener-groesse-in-meran