Mittel zum Schutz von jungen Obstbäumen gegen Ameisen
Ein historischer Ratschlag aus dem Jahr 1828 empfiehlt das Zeichnen eines Kreiderings um Baumstämme, um junge Obstbäume wirksam vor Ameisenbefall zu schützen.
Vollständige Transkription
Anhang.
Um junge Obstbäume gegen die verderblichen Besuche der Ameise zu sichern, verdient folgendes einfache Mittel empfohlen zu werden. Man mahle, an irgend einer etwas glatten Stelle des Stammes, mit Kreide einen daumbreiten Ring um denselben, und der Baum ist, so lange die kreide nicht vom Regen völlig abgespült, durchaus geschützt, indem keine Ameise es wagt, weder im Hinauf-, noch im Herabsteigen diesen Strich zu überschreiten. Es ist belustigend, ihr ängstliches Suchen nach einem Uebergangspunkte mit anzusehen, wenn sie, vom Baume herunter kommend, bei dem gefährlichen Kreisfeld anlangen, und sich endlich nach erfolgloser Mühe über dasselbe herabstürzen.
1828 im Überblick
Das Jahr 1828 in Meran und Umgebung war geprägt von regionaler Verwaltung, lokalen Fürsorgeinitiativen und landwirtschaftlichen Themen. Während Gerichts- und Konkursangelegenheiten sowie historische Betrachtungen zu den Passeirer Schildhöfen die Verwaltung und Lokalgeschichte bestimmten, spiegelten sich im Jahresverlauf auch eine durchwachsene Ernte, wohltätige Veranstaltungen wie das kaiserliche Namensfest für das Taubstummen-Institut und praktische Ratschläge zur Baumpflege wider. →
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"Mittel zum Schutz von jungen Obstbäumen gegen Ameisen." Der Bote für Tirol, 11. Dezember 1828. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/47/1/11.12.1828/150519/4. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1828-12-11-mittel-zum-schutz-von-jungen-obstbaeumen-gegen-ameisen