Zeitungsreise: Geschichte Erleben

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Südtirol

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Der Bote für Tirol1830er4 Schlagwörter

Ungewöhnlicher Witterungswechsel und Wetterkapriolen im Winter 1836

Ein Bericht über die extremen Wetterumschwünge des Winters 1836 mit Stürmen, starkem Schneefall und plötzlichem Tauwetter in Südtirol und im Inntal. Auch rasante Luftdruck- und Temperaturschwankungen werden beobachtet, die mit einem augenzwinkernden Verweis auf das Regentschaftsjahr der Venus erklärt werden.

Der Bote für Tirol1819–18295 Schlagwörter

Ueber die deutschen Alpenbewohner des Süd-Tirols und des angränzenden venetianischen Gebiets

Diese Beilagen zur statistischen Abhandlung über die deutschen Sprachinseln im Südtiroler und venetianischen Raum enthalten zwei Sprachproben. Neben einem privaten Brief aus Vicenza in zimbrischer Sprache samt deutscher Übersetzung wird eine Urkunde des Pfarrers und Notars Lindrick aus Pergine aus dem Jahr 1218 wiedergegeben.

Der Bote für Tirol1819–18294 Schlagwörter

Ueber den Ursprung der deutschen Alpenbewohner Südtirols

Dieser vierte Teil des Aufsatzes in der Beilage des Boten für Tirol befasst sich mit den Theorien zur Herkunft der deutschsprachigen Bevölkerung in Südtirol und den angrenzenden venezianischen Tälern. Der Autor hinterfragt die gängige Lehre einer Abstammung von den Cimbren nach der Schlacht von Vercelli oder Verona. Er vermutet stattdessen, dass im Gebirge bereits altansässige deutsche Völkerstämme lebten, mit denen sich flüchtende Cimbren lediglich vermischten.

Der Bote für Tirol1819–18295 Schlagwörter

Die deutschen Alpenbewohner Südtirols und der Sette Comuni: Volkscharakter und Gewerbe

Ein historisch-statistischer Überblick beschreibt den Charakter, die Lebensweisen und Erwerbszweige der deutschen Bevölkerung in Südtirol und den Sette Comuni. Neben den militärischen Sonderrechten unter der Republik Venedig werden Wohnverhältnisse, Hausierhandel und landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Tabak- und Strohhutherstellung beleuchtet.

Der Bote für Tirol1819–18294 Schlagwörter

Deutsche Kolonien im südlichen Tirol und im oberen Italien

Der zweite Teil der Abhandlung untersucht die deutschen Sprachinseln im südlichen Tirol und im norditalienischen Raum, wie Deutschnofen, Truden, Altrei und die Sette Comuni. Der Autor erörtert unterschiedliche Dialektmerkmale sowie historische Theorien zur Besiedlung durch Bergknappen oder im Zuge der Errichtung der Veroneser Mark. Zudem fordert er dringende sprachwissenschaftliche Untersuchungen vor Ort, da der Gebrauch der deutschen Sprache rapide zurückgeht.

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