Zeitungsreise: Geschichte Erleben

Chronik

Mai 1851

Überblick
Im Mai 1851 prägten vor allem die Ankunft von Erzherzog Johann und das große Schützenfest mit über 1200 Teilnehmern aus ganz Tirol das öffentliche Leben in Meran. Die Festlichkeiten waren von patriotischen Kundgebungen, Musikaufführungen und dem Zusammenkommen verschiedener regionaler Delegationen begleitet. Zudem erlangte der Meraner Bildhauer Franz Pendl internationale Aufmerksamkeit, als der englische Architekt Augustus Welby Pugin seine von der Londoner Weltausstellung abgewiesenen Kruzifixe erwarb.

Artikel

Der Bote für Tirol1850er4 Schlagwörter

Schützenfest in Meran: Empfang der Schützen aus Nord-, Süd- und Welschtirol

Bericht über das Schützenfest in Meran im Mai 1851 mit dem feierlichen Empfang auswärtiger Schützenkompanien aus dem Oberinntal, dem Vinschgau, Lana, Dorf Tirol, Marling und dem Stubaital. Neben patriotischen Ansprachen zu Ehren von Kaiser Franz Joseph und Erzherzog Johann wird eine versöhnliche Begegnung zwischen einem deutschtiroler und einem wälschtiroler Schützen hervorgehoben.

Der Bote für Tirol1850er5 Schlagwörter

Schützenfest in Meran und universitäre Berufung von Dr. Albert Jäger

Die Ankunft der Schützengesellschaften aus Kaltern und Innsbruck zu einem Schießwettbewerb in Meran wird von feierlichen Reden und Ehrenbezeugungen für Erzherzog Johann und Kaiser Franz Joseph I. begleitet. Des Weiteren berichtet das Blatt über die bevorstehende Berufung des Meraner Gymnasialdirektors Dr. Albert Jäger an die Wiener Hochschule.

Der Bote für Tirol1850er5 Schlagwörter

Großes Tiroler Schützenfest in Meran unter Erzherzog Johann

Im Mai 1851 richtet Erzherzog Johann anlässlich seines Einzugs auf Schloss Schenna ein großes Schützenfest auf dem Meraner Schießstand aus. Nach einem feierlichen Festzug durch die Stadt überreicht der Erzherzog einen kunstvollen Ehrenbecher aus Steinbockhorn an die Meraner Schützen und betont die Verbundenheit mit Tirol.

Tiroler Zeitung - Wochenblatt für Katholiken1850er5 Schlagwörter

Zurückweisung und Ankauf der Kruzifixe von Franz Pendl für die Londoner Weltausstellung

Die Wiener Prüfungskommission für die Londoner Weltausstellung von 1851 lehnt zwei kunstvoll geschnitzte Kruzifixe des Meraner Bildhauers Franz Pendl ab. Der renommierte englische Architekt Augustus Welby Pugin erfährt von der Abweisung und erwirbt die Werke umgehend für 25 Pfund Sterling als Anschauungsobjekte für Londoner Kunststudenten.

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