Erlegte Raubtiere in Tirol im Jahr 1831
Eine kurze Notiz über die im Jahr 1831 in der Provinz Tirol erlegten Raubtiere, darunter Wölfe, Luchse und Bären. Die Landesregierung zahlte für deren Erlegung 365 Gulden an Prämien aus.

Zeitungsreise: Geschichte Erleben
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Eine kurze Notiz über die im Jahr 1831 in der Provinz Tirol erlegten Raubtiere, darunter Wölfe, Luchse und Bären. Die Landesregierung zahlte für deren Erlegung 365 Gulden an Prämien aus.
Statistische Übersicht über die Bevölkerungsentwicklung, Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen in den sieben Kreisen Tirols und Vorarlbergs für das Jahr 1825 im Vergleich zu 1821.
Der Artikel fasst die Ergebnisse der Bevölkerungs- und Viehstandserhebung in den sieben Kreisen von Tirol und Vorarlberg für das Militärjahr 1820 zusammen. Die Gesamtbevölkerung belief sich auf 737.562 Seelen, was einen Zuwachs von 5.480 gegenüber dem Vorjahr darstellt. Ebenso wird eine erhebliche Zunahme des Viehbestandes, insbesondere an Pferden, Ochsen und Kühen, dokumentiert.
Nach heftigen Regengüssen Ende Mai 1821 erlitt ganz Tirol von Innsbruck bis Valsugana schwere Überschwemmungen. Die Flüsse Sill, Eisack, Etsch, Passer und Fersina traten über die Ufer und richteten an Straßen, Brücken, Dämmen und Feldern erhebliche Verwüstungen an. Die Schäden an der Infrastruktur und der Landwirtschaft reichten stellenweise an das Katastrophenjahr 1817 heran oder übertrafen dieses.
Der zweite Teil der Abhandlung aus Lana befasst sich mit den verschiedenen Weinsorten Tirols und den geografischen sowie klimatischen Einflüssen auf die Weinqualität im Etschland. Zudem werden die Gründe beleuchtet, warum sich die bloße Mostgärung im Vergleich zur traditionellen Traubengärung lokal bislang kaum durchsetzen konnte. Abschließend wird für eine praxisnahe, gemeinverständliche Vermittlung landwirtschaftlicher Erkenntnisse plädiert.
Ein Beitrag über die Eigenheiten der tirolerischen Vitikultur und Weinverarbeitung im Vergleich zu anderen Regionen. Der Autor erörtert die natürlichen Gegebenheiten, die Verzehrgewohnheiten und den Handel mit dem Ausland. Zudem werden logistische und wirtschaftliche Hindernisse für eine längerfristige Lagerung beleuchtet.
Ein historischer Rückblick vergleicht die gesetzlich festgelegten Löhne für Knechte, Mägde und Taglöhner im Inntal und Vinschgau der Mitte des 14. Jahrhunderts mit den Geldwerten von 1820. Die Aufstellung veranschaulicht den dramatischen Kaufkraftverlust des Geldes über etwa 450 Jahre, begründet durch den Zustrom von Edelmetallen aus Amerika und neuen europäischen Bergwerken.
Eine statistische Übersicht für das Jahr 1819 nennt für Tirol und Vorarlberg eine Gesamtzahl von 733.083 Einwohnern sowie deren Verteilung auf die einzelnen Kreise. Trotz ungünstiger Umstände stieg die Bevölkerungszahl in elf Jahren leicht an, wobei Frauen deutlich in der Mehrzahl waren. Ergänzend wird angekündigt, dass ab der nächsten Ausgabe auch Wetterbeobachtungen aus Trient veröffentlicht werden.
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