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Debatte in der Frankfurter Nationalversammlung über die Kaiserwürde

Zusammenfassung

Bericht aus der Frankfurter Nationalversammlung vom 22. Januar 1849 über die Kontroverse um die erbliche Kaiserwürde und die preußische Hegemonie. Prominente Redner wie Beda Weber, Ludwig Uhland und Friedrich Dahlmann bezogen dabei gegensätzliche Positionen.

Vollständige Transkription

Deutschland.

Frankfurt, den 22. Jän. In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung sprach Beda Weber sehr lebhaft und unter lauter Zustimmung der Linken gegen dii erbliche Kaiserwürde und insbesondere das preußische Kaiserthum. Es erfolgte eine Rede Rümelins im entgegengesetzten Sinn. Uhland erklärte sich in einer hochpoetischen Rede für ein periodisch wählbares Oberhaupt; Dahlmann vertheidigte die Übertragung der Kaiserwürde an Preußen, ebenso Vincke; zwischen beiden sprach Frödel, der vom demokratischen Gesichtspunkte aus ein vom Volke gewähltes Oberhaupt und die kürzeste Wahlperiode will. Nach Vinke´s Rede war von der Rechten der Schluß der Berathung beantragt worden; die Abstimmung hierüber blieb zweifelhaft, worauf man sich mit dem Vorschlage, die weitere Berathung auf morgen zu vertagen, einverstanden erklärte. In der Liste der Redner für morgen kommt zuerst Edel als Gegner und Schubert von Königsberg als Vertheidiger der Kommissionsanträge. Der Abg. Kagerbauer übergab 1459 fl. C. M. als Ertrag einer Sammlung in Oberösterreich für die deutsche Flotte. (A. Z.)

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"Debatte in der Frankfurter Nationalversammlung über die Kaiserwürde." Der Bote für Tirol, 26. Januar 1849. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/47/1/26.01.1849/152711/3. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1849-01-26-debatte-in-der-frankfurter-nationalversammlung-ueber-die-kaiserwuerde