Zeitungsreise: Geschichte Erleben

Chronik

Januar 1821

Überblick
Im Januar 1821 prägten Berichte über die tirolerische Landwirtschaft, insbesondere den Weinbau im Landgericht Meran und im Etschland, sowie wohltätige Spendenaktionen zum Jahreswechsel die Berichterstattung. Regierungs- und Militärangelegenheiten wie Truppenbewegungen des Regiments Argenteau ergänzten die lokalen Nachrichten neben meteorologischen Jahresrückblicken.

Artikel

Der Bote für Tirol1819–18294 Schlagwörter

Truppendurchmarsch des Infanterie-Regiments Argenteau in Bozen

Ein Bericht aus Bozen informiert über den Durchmarsch zweier Bataillone des k. k. Infanterie-Regiments Argenteau nach Trient und Südtirol. Neben dem musterhaften Verhalten der Truppen wird besonders die hervorragende Leistung der Regimentsmusiker hervorgehoben. Diese erfreuten das Publikum bei Auftritten im Theater sowie während eines Hochamtes.

Der Bote für Tirol1819–18295 Schlagwörter

Neujahrs-Entschuldigungskarten und Truppenbewegungen in Tirol

Im Jahr 1821 wurden in Botzen, Bruneck und weiteren Tiroler Gerichtsbezirken Entschuldigungskarten anstelle von Neujahrsvisiten verkauft, um Spenden für Armen- und Arbeitshäuser zu sammeln. Zudem wird über Militärdurchzüge und die Stationierung des k. k. Infanterie-Regiments Argenteau in Bruneck berichtet.

Der Bote für Tirol1819–18294 Schlagwörter

Gedanken über Weinkultur und Verarbeitung in Tirol (Schluss)

Der zweite Teil der Abhandlung aus Lana befasst sich mit den verschiedenen Weinsorten Tirols und den geografischen sowie klimatischen Einflüssen auf die Weinqualität im Etschland. Zudem werden die Gründe beleuchtet, warum sich die bloße Mostgärung im Vergleich zur traditionellen Traubengärung lokal bislang kaum durchsetzen konnte. Abschließend wird für eine praxisnahe, gemeinverständliche Vermittlung landwirtschaftlicher Erkenntnisse plädiert.

Der Bote für Tirol1819–18294 Schlagwörter

Neujahrsspende in Schwaz und meteorologischer Jahresrückblick 1820 für Innsbruck

In Schwaz wurden zum Jahreswechsel anstelle traditioneller Höflichkeitsgeschenke 58 Gulden für Bedürftige gesammelt. Zudem veröffentlichte man für Innsbruck die detaillierten meteorologischen Daten des Jahres 1820, das sich im 44-jährigen Vergleich als überdurchschnittlich nass, windig und kühler erwies.

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