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Bergung der Todesopfer nach dem Erdrutsch in Gratsch

Zusammenfassung

Nach einem verheerenden Wolkenbruch in Gratsch bei Meran wurden die sterblichen Überreste der vier noch vermissten Personen geborgen, darunter ein 15-jähriger Junge. Die Unwetterkatastrophe forderte damit insgesamt neun Menschenleben.

Vollständige Transkription

Oesterreich.

Meran, 9. Juli. Drei männliche Leichname der bei der Erdüberschüttung in Gratsch vermißten vier Personen wurden gestern noch ausgegraben, der vierte, ein 15jähriger Knabe, wurde heute ebenfalls todt unter dem Heerde der Küche, wohin er sich geflüchtet zu haben scheint, aufgefunden. Es sind durch diesen Wolkenbruch somit neun Menschenleben zu Grunde gegangen.

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"Bergung der Todesopfer nach dem Erdrutsch in Gratsch." Tiroler Zeitung - Wochenblatt für Katholiken, 15. Juli 1850. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/21006/1/15.07.1850/210738/4. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1850-07-15-bergung-der-todesopfer-nach-dem-erdrutsch-in-gratsch