Der Bote für TirolOriginalquelle ansehen

Ausschreibung einer Maler- und Vergolderstelle in Meran

Zusammenfassung

Nach dem Ableben des Malers Anton Klappeer schreibt der Meraner Stadtmagistrat die Aufnahme eines neuen Malers für Öl-, Zimmer- und Vergoldungsarbeiten aus. Bewerber müssen bis Ende Juli 1826 ihre Fähigkeiten und ein unbescholtenes Zeugnis vorweisen.

Vollständige Transkription

Intelligenzblatt zum K. K. Priv. Bothen von und für Tirol und Vorarlberg.

Durch den Tod des Mahlers Anton Klappeer ist in daiger Stadtgemeinde die Aufnahme eines neuen Mahlers nöthig geworden, der sich auf Oehl- und Zimmermahlerei, wie nicht minder auf Goldfaßarbeit versteht.

Wer sich in dieser Eigenschaft hier niederzulassen wünschet, hat längstens bis Ende Juli d. J. über Fähigkeit und Moralität bei dem daigen Magistrate sich auszuweisen.

Stadtmagistrat Meran, den 28. Mai 1826. – J. V. Haller, Bürgermeister.

1826 im Überblick

Das Jahr 1826 war in Meran und Umgebung von administrativen Neuerungen, kulturellen Dokumentationen und lokalbedeutsamen Todesfällen geprägt. Während soziale Spendenpraktiken und technische Innovationen wie eine neue Flachsspinnmaschine den Fortschritt begleiteten, widmeten sich historische Abhandlungen der regionalen Kunst- und Kirchengeschichte sowie der Aufarbeitung vergangener Epochen. Zudem stand das Jahr im Zeichen des Gedenkens an prägende Persönlichkeiten wie den verstorbenen Pfarrer und Schulreformer Franz Pöder. →

Zitieren & Teilen

"Ausschreibung einer Maler- und Vergolderstelle in Meran." Der Bote für Tirol, 5. Juni 1826. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/47/1/05.06.1826/150256/5. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1826-06-05-ausschreibung-einer-maler-und-vergolderstelle-in-meran