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Richtigstellung zur Berufung von Beda Weber nach Graz

Zusammenfassung

Ein Auszug aus einem Schreiben des Grazer Dekans Dr. Gabriel widerlegt Pressemeldungen, wonach Beda Weber kein Ruf an die dortige Universität erteilt worden sei. Gabriel bietet Weber die vakante Lehrkanzel für Geschichte an und erinnert an dessen früheres Wirken für die Meraner Schulen.

Vollständige Transkription

Deutschland.

Frankfurt, 26. Juli. Einem an den Domcapitular, wirklichen geistlichen Rath und Pfarrer an der hiesigen St. Bartholomäuskirche, Hrn. Beda Weber von dem Hrn. Dr. L. Gabriel gerichteten, Gratz den 15. Juni 1851 datirten Schreiben entnehmen wir die folgenden Stellen, welche zur Berichtigung einer durch mehrere Zeitungen verbreiteten, um so irrigem als mit großer Bestimmtheit aufgestellten Angabe (Hr. Beda Weber habe einen Ruf nach Grätz gar nicht erhalten) dienen können:

Hochwürdiger Herr Pfarrer! Unvergeßlich sind mir die Gespräche, welche einst in Botzen Euer Hochwürden mit mir geführt haben, so wie auch die Bemühungen für die Schulen in Meran mir immer werth und theuer im Andenken geblieben sind. Ich habe daher in Gratz in trüben und freudigen Tagen mit Sehnsucht oft Euer Hochwürden gedacht. Am 30. Mai d. Js. starb hier der Professor der Geschichte. Zur Wiederbesetzung der erledigten Lehrkanzel wähle ich als Dekan zunächst den Weg der Berufung und wende mich vor Allem an Euer Hochwürden, mit der ergebensten Anfrage: ob Euer Hochwürden einen solchen Ruf annehmen würden, und unter welchem Bedingungen . . . .Ich mache meinen Antrag in der freudigsten Hoffnung, bald den theuersten neuen Collegen umfassen zu können, und bitte um eine recht baldige Antwort . . . . Gratz, 15. Juni 1851 Dr. L. Gabriel. (Fr. O.- P.- A.-Z.)

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"Richtigstellung zur Berufung von Beda Weber nach Graz." Tiroler Zeitung - Wochenblatt für Katholiken, 1. August 1851. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/21006/1/01.08.1851/211053/2. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1851-08-01-richtigstellung-zur-berufung-von-beda-weber-nach-graz