Spenden aus Meran für kranke und verwundete Soldaten
Das Landesdefensions-Komitee in Innsbruck bedankt sich öffentlich für Geld- und Sachspenden aus Meran zugunsten verwundeter k. k. Soldaten. Überbracht wurden die Gaben durch Anton Santner und Marsch-Kommissär Baron Hausmann.
Vollständige Transkription
Oesterreichische Monarchie.
Amtlicher Theil.
Durch den Herrn Anton Santner in Meran sind dem Hrn. Ober-Kommandanten G. M. v. Roßbach als Geschenk von einer unbekannt sein wollenden Frau und Wittwe für kranke oder verwundete k. k. österreichische Krieger 20 Franks, ferner durch Hrn. Marsch-Kommissär Baron Hausmann in Meran ein Paket mit Wäsche und eines mit Charpie für die Landes-Vertheidiger zugekommen, und werden ihrer Bestimmung gemäß verwendet werden.
Das Landesdefensions-Komitee drückt den edlen Gebern hiemit seinen Dank öffentlich aus.
Innsbruck, den 7. Aug. 1848. Vom Landesdefensions-Komitee.
1848 im Überblick
Das Jahr 1848 war in Meran und Umgebung von den politischen Umwälzungen der Märzrevolution, der Einführung konstitutioneller Grundrechte und den Auswirkungen der italienischen Unruhen geprägt. Während die Bevölkerung Schützenkompanien zur Landesverteidigung aufstellte und Spenden für verwundete Soldaten sammelte, war die Region durch den Abgeordneten Beda Weber direkt in die Frankfurter Nationalversammlung eingebunden. Zugleich blieb Meran ein Ort hochrangiger Kuren, wie der Aufenthalt von König Wilhelm I. von Württemberg im Sommer zeigt. →
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"Spenden aus Meran für kranke und verwundete Soldaten." Der Bote für Tirol, 15. August 1848. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/47/1/15.08.1848/152611/1. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1848-08-15-spenden-aus-merano-fuer-kranke-und-verwundete-soldaten