Kaiserliche Wohltätigkeitsspenden in Bozen und Meran
Bericht über kaiserliche Spenden und Unterstützungen anlässlich der Reise des Kaisers nach Bozen und Meran. Neben Zuwendungen an die städtischen Armen und das Personal von Schloss Tirol erhielt der Hauptschießstand von Meran eine Spende von 500 Gulden.
Vollständige Transkription
Auch in Botzen und Meran haben nach spätern Berichten aus jener Gegend Se. Majestät der Kaiser Allerhöchstihre Reise durch Wohlthaten bezeichnet, und zwar außer den vielen und bedeutenden Unterstützungen einzelner Armen jenen der Stadt Meran 300 fl., dem Schloßkaplane zu Tirol 100 fl., dem Pförtner 40 fl. geschenkt, dem Hauptschießſtande zu Meran aber noch insbesondere ein Geschenk von 500 fl. C. M. zu bewilligen geruht.
1838 im Überblick
Das Jahr 1838 in Meran und Umgebung war maßgeblich von kaiserlichen Besuchen und Zuwendungen sowie der offiziellen Ehrung und Nachlasspflege der Familie Andreas Hofers geprägt. Gleichzeitig prägten Naturereignisse wie schwere Unwetterschäden und gesundheitliche Warnungen den Alltag. Regionale Identität und der Beginn der Badesaison bildeten weitere prägende Linien des Jahres. →
Zitieren & Teilen
"Kaiserliche Wohltätigkeitsspenden in Bozen und Meran." Der Bote für Tirol, 10. September 1838. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/47/1/10.09.1838/151536/1. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1838-09-10-kaiserliche-wohltaetigkeitsspenden-in-bozen-und-meran