Bekämpfung der Traubenkrankheiten.
Die Werkzeuge, um diese Methode im Großen anzuwenden, sind eine Handspritze und ein Blasbalg. Zu deren schnellen Handhabung sind zwei Arbeiter nöthig, von denen der Eine spritzt, der andere ihm auf dem Fuße folgt und mit dem Blasbalge bestäubt. Die Abbildung folgt hier, B ist eine Büchse aus Weißblech, welche an das Blasbalgrohr gelöthet ist. C ist deren Deckel aus Messing, welcher mittelst einer Schraube die Büchse schließt. In der Büchse selbst ist das Pulver der Schwefelblüthe enthalten und fällt durch ein feines im Boden der Büchse angebrachten Sieb in die Röhre des Blasbalges. Um das Durchsieben des Pulvers zu bewirken, ist der eiserne Hammer D angebracht. Dessen Stiel besteht aus einem schmalen Eisenbande, welches bei jeder Oeffnung des Blasbalges an die Eisenstange E stößt und dadurch eine Schnellkraft erzeugt mit welcher der Hammer an die untere Seite des Blasbalgrohres klopft und so das Pulver herunterschüttelt. Herr Gonthier hat diesen Blasbalg erfunden;