Warnung vor dem Gebrauch unverzinnter Kupfergeschirre
Nach einem tödlichen Vorfall in einer südtiroler Gemeinde, bei dem ein zweieinhalbjähriger Knabe verstarb und drei Personen erkrankten, wird öffentlich vor dem Gebrauch unverzinnter Kupfergeschirre gewarnt. Zugleich wird an das bereits 1816 erlassene Verbot solcher Gefäße erinnert.
Vollständige Transkription
Es hat sich unlängst, und zwar am 27. Juni d. J., in einer südtirolischen Gemeinde der traurige Fall ergeben, daß drei Personen durch den Genuß aus einem nicht verzinnten Kupfergeschirr tödtlich erkrankten, und ein dritthalb Jahre alter Knabe in Folge dieses Genusses plötzlich gestorben ist. Dieser Vorfall wird daher zur öffentlichen Kenntniß gebracht, und zugleich auf das im Jahre 1816 allgemein kund gemachte Verboth wegen des Gebrauches des nicht verzinnten Kupfergeschirres neuerdings aufmerksam gemacht.
1838 im Überblick
Das Jahr 1838 war in der Region Meran von der Pflege regionaler Identität, bedeutenden Persönlichkeiten und den Vorbereitungen auf den Tourismus geprägt. Im Mai standen kaiserliche Ehrungen für die Familie Andreas Hofers im Passeiertal und die Eröffnung des Mitterbads im Ultental im Mittelpunkt. Im Juni wurde zudem des verstorbenen Theologen Johann Adam Möhler und dessen Wirken vor Ort gedacht. →
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"Warnung vor dem Gebrauch unverzinnter Kupfergeschirre." Der Bote für Tirol, 13. August 1838. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/47/1/13.08.1838/151528/3. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1838-08-13-warnung-vor-dem-gebrauch-unverzinnter-kupfergeschirre