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Durchreise der Königin-Mutter Maria Isabella von Neapel nach Meran

Zusammenfassung

Die verwitwete Königin-Mutter Maria Isabella von Neapel reist unter dem Namen einer Gräfin Amalfi über Brixen nach Meran. Nach Besichtigungen und dem Empfang lokaler Würdenträger setzt sie ihren Weg nach Meran für einen längeren Aufenthalt fort.

Vollständige Transkription

Tirol.

Brixen, den 26. Juli. Unter dem Namen einer Gräfin Amalfi ist gestern Abends die verwitwete Königin-Mutter Maria Isabella von Neapel im hiesigen Gasthofe zum Elephanten mit einer größeren Suite, worunter sich auch Se. Excellenz der Herr Erzbischof Juati befand, über Pusterthal kommend, abgestiegen. Ihre Majestät besichtigten die Stadt und die Domkirche, nahmen gestern die Aufwartung des hiesigen Stations-Commando und des Landrichters, und heute jene des Herrn Fürstbischofes Bernard gnädig an, beehrten sonach Hochselben auch entgegen mit einem längern Besuche, nach welchem unverzüglich Vormittags 11 Uhr die Reise nach Meran, wo der Aufenthalt Ihrer Majestät durch längere Zeit dauern soll, fortgesetzt worden ist.

1837 im Überblick

Das Jahr 1837 in Meran war einerseits von den dramatischen Folgen schwerer Winter- und Lawinenunglücke geprägt, andererseits aber auch von bedeutsamen Schritten zur Etablierung als Kurort. Maßgeblich dafür waren der hochrangige Besuch der Königin-Mutter Maria Isabella von Neapel sowie die Veröffentlichung von Dr. Johann Nepomuk Hubers wegweisendem Werk über das Heilklima. Ergänzt wurden diese Entwicklungen durch lokale Ereignisse wie die Gedenkfeier für Andreas Hofer und administrative Neuerungen.

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"Durchreise der Königin-Mutter Maria Isabella von Neapel nach Meran." Der Bote für Tirol, 31. Juli 1837. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/47/1/31.07.1837/151420/1. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1837-07-31-durchreise-der-koenigin-mutter-maria-isabella-von-neapel-nach-meran