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Reise des Königs von Sachsen durch Tirol

Zusammenfassung

Ein telegrafischer Bericht informiert über die Reiseroute des Königs von Sachsen durch Tirol. Nach Stationen an der Mendola, in Stenico und im Val di Non erreichte er über Ulten am 17. Juli Meran, bevor er seine Reise in Richtung Gröden fortsetzte.

Vollständige Transkription

Oesterreichische Monarchie.

Innsbruck, 21. Juli. Weitern an den Hrn. Statthalter gelangten telegraphischen Berichten zufolge haben S. M. der König von Sachsen von Kaltern aus den Weg über die Mendola eingeschlagen, und sind über Zeno, Spor und Malveno am 14. d. M. Abends in Stenico angekommen, sind von dort nach Val di Non, und sohin über Ulten am 17. Abends in Meran eingetroffen, von Meran wieder am 18. Abends abgereist, und gedenken nun die östlichen Gebirge Tirols, namentlich das Thal Gröden zu besuchen.

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1852 im Überblick

Das Jahr 1852 war in Meran von einer Gemengelage aus politischen Veränderungen durch den Neoabsolutismus, Infrastrukturprojekten wie der Etschregulierung und dem geplanten Bahnbau sowie wiederkehrenden wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Krisen durch Ernteausfälle und Viehseuchen geprägt. Gleichzeitig zeigten das bürgerliche Engagement in der Sozialfürsorge, Bildungsförderungen und private Initiativen zur touristischen Aufwertung die Widerkraft der lokalen Gemeinschaft. Besondere Akzente setzten zudem hochrangige Besucher sowie kaiserliche und erzherzogliche Besitztümer in der Region. →

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"Reise des Königs von Sachsen durch Tirol." Der Bote für Tirol, 21. Juli 1852. https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/47/1/21.07.1852/153751/2. https://www.meran-archive.com/de/artikel/1852-07-21-reise-des-koenigs-von-sachsen-durch-tirol